Anja Cvjeticanin, Bankkauffrau
Seit wann war dir klar, dass du in diesem Berufsfeld tätig sein möchtest?
"Seit etwa drei oder vier Jahren. Ich habe meine Fachhochschulreife gemacht und hatte zuerst den Plan Medizin zu studieren. Während der Schule habe ich dann jedoch gemerkt, dass ich Abwechslung und praktische Erfahrung sammeln möchte und eine Ausbildung machen möchte. Mehrere meiner Freunde haben ebenfalls eine Ausbildung in einer Bank gemacht und mit denen habe ich mich unterhalten und dann habe ich gemerkt, dass ich gerne ich diese Richtung gehen möchte."
Wie sah dein Bewerbungsprozess aus und warum hast du dich für diese Bank entschieden?
"Ich habe mich einfach online über die Homepage der Volksbank Ermstal-Alb eG beworben. Danach habe ich eine Einladung für ein Bewerbungsgespräch bekommen. Zu Beginn gab es ein bisschen Smalltalk, dann hatte ich ca. 30 Minuten Zeit, um ein Plakat über mich vorzubereiten und mich anschließend vorzustellen, wer ich bin, welche Hobbys ich habe, warum ich mich für die Ausbildung interessiere, etc. Danach wurden dann noch allgemeine Fragen zu Finanzen, zur Bank und so gestellt, um zu sehen, ob man schon Ahnung davon hat oder zumindest Interesse. Die beiden Personen im Gespräch waren sehr freundlich und ich habe mich sehr wohlgefühlt und habe keinen Druck gespürt. Ich bin voll zufrieden aus dem Gespräch rausgekommen und habe ziemlich schnell eine Zusage bekommen, worüber ich mich sehr gefreut habe."
Wie viele Stunden arbeitest du? Hast du feste Arbeitszeiten?
„Wir haben eine 39-Stunden-Woche. Bzgl. den Arbeitszeiten kommt es ein bisschen auf die Abteilung an in der man eingesetzt ist, da die Zeiten auch ein bisschen von den Öffnungszeiten der Geschäftsstelle abhängen. Am Service beispielsweise gibt es meist die Schließzeiten um 12:30 Uhr und dann mittags um 16:30 Uhr, sodass ich morgens etwas früher komme. Bei den Privatkundenberatern bleibe ich meist etwas länger. Durchschnittlich habe ich dann auch ca. 7:50 Stunden pro Tag, sodass ich mit der Arbeitszeit gut hinkomme."
Wie ist der Unterricht beim Bildungspartner (Theodor-Heuss.-Schule Reutlingen) organisiert und welche Fächer sind besonders wichtig für die Ausbildung?
"Bzgl. den Fächern ist Deutsch und Wirtschaft wichtig und natürlich Mathe sehr wichtig. Aber nicht so komplexe Dinge wie Wurzelberechnungen oder so, sondern eher Prozentrechnen. Der Unterricht ist gut aufgebaut, man bekommt viele Aufgaben und hat auch viel Zeit für eigenständiges Lernen bzw. in Gruppenarbeit. Das finde ich gut, da jeder in seiner Geschwindigkeit arbeiten kann und man auch das Präsentieren übt."
Inwiefern hast du dich im Rahmen deiner Ausbildung persönlich weiterentwickelt?
"Ich konnte mein Wissen erweitern und habe mehr Sicherheit bekommen und traue mir viel mehr Dinge zu. Zu Beginn hatte ich noch viel mehr Angst Fehler zu machen, doch ich habe mit der Zeit gemerkt, dass es auch in Ordnung ist Fehler zu machen und dass man die meisten Fehler wieder korrigieren kann und auch das trägt zum Lernprozess bei. Zudem bin ich viel offener und selbstbewusster geworden, besonders auch im Umgang mit Kunden. Mittlerweile gehe ich problemlos auf die Kunden zu und frage, ob ich ihnen helfen kann."
Hast du schon Pläne für die Zeit nach der Ausbildung?
"Die Privatkundenberatung hat mir bislang am meisten Spaß gemacht, sodass ich mir vorstellen könnte dort zu arbeiten. Es gibt aber auch gute Weiterentwicklungsmöglichkeiten bei der Volksbank Ermstal-Alb eG, sodass ich evtl. auch das mache."